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Beantworte folgende Frage:
Wer hat Rebecca das Stricken beigebracht?
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Zürich wird im November wieder zum Treffpunkt der internationalen Strick- und Häkel-Community. Nach der erfolgreichen Premiere 2025 kehrt das knitfest am 7. und 8. November 2026 in die StageOne Event & Convention Hall in Zürich-Oerlikon zurück. Das zweitägige Festival verbindet traditionelles Handwerk mit zeitgenössischem Design, Lifestyle und Community. Besucher:innen treffen auf spannende Garnlabels und etablierte Marken, internationale Designer:innen und Content Creators, besuchen Workshops und Vorträge oder verbringen einfach Zeit mit anderen Menschen, die ihre Begeisterung für textiles Handwerk teilen.
Die Gründerinnen im Gespräch
Das Knitfest wurde im Jahr 2025 von den beiden Gründerinnen Emelie Ottosson und Rebecca Nappo ins Leben gerufen. Rund 60 Aussteller:innen aus dem In und Ausland, 32 Workshops, internationale Gäste, Vorträge und Podien, Meet & Greets und die Designer Gallery machen die StageOne zu einem lebendigen Treffpunkt für die moderne Handarbeits Community. In den folgenden Abschnitten erzählen die beiden Gründerinnen, wie das Knitfest entstanden ist, von ihrer Vision und ihrer persönlichen Verbindung zum Stricken.
Wie ist die Idee für knitfest entstanden?
Emelie O.: Eigentlich ganz klassisch bei einer Brainstorming-Session, mit ganz vielen Post-its, Ideen und dem Wunsch, ein Event zu schaffen, das wir selbst gerne besuchen würden. Schnell war klar: Es soll ein Ort sein, an dem es natürlich wunderschöne Garne und Produkte zu entdecken gibt, aber nicht nur das. Uns war wichtig, dass Menschen wirklich zusammenkommen können, voneinander lernen, sich inspirieren lassen und gemeinsam Zeit verbringen.
Was macht knitfest für euch besonders?
Rebecca N.: Ganz klar die Community. Stricken und Häkeln bringen Menschen zusammen, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären. Alter, Herkunft oder Erfahrungslevel spielen plötzlich keine grosse Rolle mehr. Man sitzt nebeneinander, hat das Strickzeug auf dem Schoss und kommt miteinander ins Gespräch. Genau dafür möchten wir mit knitfest Raum schaffen.
Welche persönliche Verbindung habt ihr zum Stricken?
Emelie O.: Handarbeiten begleiten mich eigentlich schon mein ganzes Leben. Ich komme ursprünglich aus Schweden, bin aber in Deutschland aufgewachsen und habe das Stricken und Nähen von meiner Mutter gelernt. Für mich ist das Schönste am Stricken, dass man nie auslernt. Es gibt immer eine neue Technik, eine neue Idee oder jemanden, von dem man etwas lernen kann.
Rebecca N.: Meine Liebe zum Stricken ist sehr eng mit meiner Familie verbunden. Meine Urgrossmutter in England hat mir das Stricken beigebracht, als ich noch ein kleines Mädchen war. Diese Erinnerungen begleiten mich bis heute. Stricken ist für mich viel mehr als ein Hobby. Es ist ein kreativer Rückzugsort, aber gleichzeitig auch etwas, das mich mit anderen Menschen verbindet. Genau diese Kombination aus Kreativität und Gemeinschaft ist auch ein grosser Teil von knitfest.
Was wünscht ihr euch für die Zukunft von knitfest?
Rebecca N.: Dass knitfest ein Ort bleibt, an dem sich Menschen willkommen fühlen. Wir möchten internationale Designer*innen, spannende Marken und neue Ideen nach Zürich bringen und gleichzeitig die unglaublich aktive Community hier vor Ort sichtbar machen. Denn für uns gilt: Jede Masche erzählt eine Geschichte. Und die schönsten Geschichten entstehen gemeinsam.