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Madame Bissegger – Behind The Scenes!

TICKETINO Madame Bissegger Steigrüebli Ostermundigen
Ab dem 15.06.2022 verwandelt sich das Steigrüebli wieder zur spektakulärsten Theaterbühne weit und breit!

Bald ist es soweit! In knapp zwei Wochen geht Madame Bissegger mit ihrem neuesten Stück «Block» in eine neue Runde und wird in Ostermundigen wieder für ein volles «Steigrüebli» sorgen. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um uns mit der Managerin Yvonne Wiedmer zu unterhalten.

Liebe Frau Wiedmer, stellen Sie sich bitte unseren Leser/innen kurz vor!

Ich bin verheiratet, Mutter von zwei Schulkindern und Bonusmutter von zwei erwachsenen Kindern. Wir leben auf einem Bauernhof in einer sogenannten Patchworkfamilie. Beruflich betreibe ich ein kleines Büro, «das Office». Dort kümmere ich mich vor allem um kreative Projekte. Und aktuell eben um das Theater Madame Bissegger.

Welches Konzept steht hinter Madame Bissegger?

Wenn ein neues Stück von «Madame Bissegger» gespielt wird, ist vielen Zuschauer/innen vielleicht gar nicht bewusst, dass es sich nicht um ein fixfertiges «Theaterstück» handelt. Eines, das aus dem Bücherregal genommen und dann eingeübt wurde. Das Drehbuch vom Theater Madame Bissegger ist nämlich immer ein Gemeinschaftswerk. Gestartet wird mit Improvisationen, womit die einzelnen Rollen und am Schluss das Gesamtwerk entsteht. Erst drei Wochen vor der Première ist das definitive Drehbuch geschrieben. Auch das Bühnenbild wird in gemeinsamer Arbeit erstellt. Jeder Schauspieler und jede Schauspielerin ist also auch Handwerker/in, Handlanger/in und eben auch Bühnenbildner/in.

Ihre Theaterstücke sind Jahr für Jahr ein Riesenerfolg. Die Atmosphäre im Steigrüebli, das Talent der Schauspielerinnen und Schauspieler, die Stücke – alles trägt dazu bei. Wie kommen Sie zu neuen Ideen für die Stücke?

Die erste Idee entsteht normalerweise im Kopf unseres Regisseurs und Gründers, Thomas Scheidegger. Das kann z.B. ein verlassener Bahnhof in Südfrankreich sein, welcher als Inspiration für das Stück «Halt Halle» von 2019 gedient hatte. Mit diesen ersten Gedanken und ein paar Fotos und Skizzen im Gepäck trifft er sich mit dem Co-Regisseur und ehem. Architekten Jann Messerli. Dieser erstellt dann ein erstes Modell eines möglichen Bühnenbildes. Gemeinsam mit der ganzen Crew wird dieses dann Stück für Stück aufgebaut und finalisiert. Und die immer wieder neuen Ideen zum Stück selbst liefert uns das Leben…

Was macht Ihnen bei Ihrer Arbeit am meisten Spass?

Die Abwechslung.
Meine Arbeit bei Bisseggers lässt sich nur schwer in einen Rahmen drängen und fordert viel Flexibilität und Spontanität. Meine Aufgaben bewegen sich immer irgendwo zwischen Sponsoring, Werbung, Organisation, Kontrollen, Website, Verträge, «Brände löschen», Socialmedia, Texte, Telefone, Gesuche, Videos, Medien, Personal, Konzepte, Ideen, Koordinationen, Sicherheitsvorschriften, Planungen, Statistiken, Lösungsfindungen, Korrekturlesen, Entscheidungen, Kundenanfragen, Termine koordinieren, Inserate… Diese Liste ist längst nicht abschliessend. Aber jeder Arbeitstag ist nie wie gestern. Und das passt sehr gut zu einem kreativen Wirbelwind wie mir.

Was macht eine erfolgreiche Veranstaltung für Sie aus?

Im Moment bin ich vor allem glücklich, dass wir überhaupt wieder spielen dürfen. Aber im Normalfall beinhaltet eine erfolgreiche Veranstaltung für mich viel Lachen, reichlich Stoff zum Nachdenken und zum Schluss einen tosenden Applaus mit vielen glücklichen Gesichtern.

Worauf dürfen sich die Zuschauer/innen dieses Jahr freuen?

In diesem Jahr wird das Thema «Nachbarschaft» grossgeschrieben. Es geht um das Zusammenleben, über Toleranz und über die Gemeinschaft. Das Herzstück ist ein Wohnblock. Verschiedene Wohnungen, verschiedene Persönlichkeiten. Anfänglich läuft alles überschwänglich gut. Ein Schwatz mit der Nachbarin, ein Lachen hier, ein Summen dort, man geht sich zur Hand. Doch plötzlich schaukeln sich kleine Zwistigkeiten hoch. Die kleine Nachbarschaftsidylle gerät durcheinander und es wird sehr ungemütlich.

Wer nicht völlig abgeschieden oder als Einzelgänger/in lebt, weiss vermutlich, von was ich spreche. Aber so viel sei doch noch verraten: Der Nachbarschaftsstreit von Bisseggers artet in einem Kleinkrieg aus.

Worauf freuen Sie sich diese Saison persönlich am meisten?

Vor allem darauf, wieder unbeschwert Menschen zu begegnen und uns allen endlich wieder Kultur möglich zu machen.

Und wenn ich konkret ins neue Stück «Block» eintauchen soll, dann freue ich mich besonders auf meine Lieblingsrolle: «Hans-Gustav». Mehr darf ich dazu leider nicht verraten. Oder wie unser Thomas Scheidegger immer zu sagen pflegt: «Ig wott jetz nüt gseit ha…»
Aber am besten kommen Sie einfach vorbei und machen sich selbst ein Bild. Es wird auf jeden Fall wieder viel zu lachen und eine Menge zu staunen geben, soviel kann ich Ihnen versprechen.

Liebe Frau Wiedmer, vielen Dank, dass Sie sich kurz Zeit für uns genommen haben! Wir sind sehr gespannt auf das neue Stück und freuen uns, wenn es am 15.06.2022 endlich wieder losgeht!

Gewinnspiel!

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Dazu brauchst du bloss die folgende Frage zu beantworten:

Wie heisst der Regisseur des Theaters Madame Bissegger?

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